Psychotherapie Wien

Angst zeigt sich unterschiedlich

Jeder Mensch erlebt Angst auf seine eigene Weise. Was für manche unproblematisch erscheint, kann für andere mit starker innerer Belastung verbunden sein – und umgekehrt. Sie müssen Ihre Angst nicht verdrängen oder bekämpfen. Entscheidend ist, die Ausdrucksformen Ihrer Angst besser zu verstehen und neue Wege im Erleben und Bewältigen der Angst zu entwickeln. Der Schlüssel dazu ist, Ihre Angst besser zu verstehen.

Angst entsteht unbemerkt

Angst entwickelt sich häufig unbemerkt. Termine werden abgesagt, Nachrichten nicht beantwortet oder alltägliche Aufgaben immer weiter hinausgezögert, weil schon der Gedanke daran Stress auslöst. Kurzfristig entsteht Erleichterung, langfristig wird das innere System jedoch empfindlicher gegenüber Belastung. So kann sich Angst verstärken und sich über die Zeit zu einer Angststörung entwickeln, die den Alltag zunehmend einschränkt. Dann ist es wichtig, neue Wege im Umgang mit Ängsten zu finden.

Ängste, Angstzustände, Angststörungen

Wenn der Alltag zur Last wird

Ängste zeigen sich meist nicht durch unmittelbare äußere Gefahren, sondern durch innere Angstzustände oder längerfristig durch anhaltende Angststörungen.

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Im Alltag, wenn sich einfache Situationen plötzlich überwältigend anfühlen: ein Anruf, der hinausgezögert wird, eine Nachricht, die nicht beantwortet werden kann. Dinge, die früher selbstverständlich waren, kosten plötzlich Überwindung und lösen innere Anspannung aus.

Mit der Angst, allein zu sein, dem Gefühl, ohne andere nicht standhalten zu können, oder der ständigen Sorge, nicht zu genügen, Erwartungen nicht zu erfüllen oder nicht zu funktionieren. Oft entsteht dabei ein starker innerer Druck, der kaum noch Ruhe zulässt.

Mit körperlichen Symptomen, die medizinisch nicht erklärbar, aber dennoch real und belastend sind, wie z. B. Herzrasen, Zittern oder Schlafstörungen. Betroffene erleben ihren Körper dabei dauerhaft in Alarmbereitschaft, auch wenn keine äußerliche Gefahr erkennbar ist. ​

Mit ständiger Sorge um den Arbeitsplatz, die eigene Gesundheit oder der Angst, jemanden zu verlieren, den man liebt. Gedanken kreisen unaufhörlich um mögliche Fehler, schlechte Nachrichten oder Situationen, die außer Kontrolle geraten könnten.

Angst verändert sich oft mit den Lebensbereichen, in denen wir uns bewegen. Wird es an einer Stelle ruhiger, können sich Unsicherheit oder innere Anspannung an einer anderen Stelle zeigen. Nicht jede Angst lässt sich klar erklären oder benennen. Häufig ist es ein diffuses Gefühl von Unruhe oder die dauerhafte Wahrnehmung, dass etwas nicht stimmt.  

Psychotherapie bei Angst

Psychotherapeutin
Ingrid Wiedner

Seit über 20 Jahren begleite ich Menschen bei Ängsten, Krisen und Herausforderungen – mit Empathie, Sicherheit und Vertrauen. Das ist für mich die Basis für eine gelingende therapeutische Zusammenarbeit. Meine Praxis für Psychotherapie befindet sich in Wien-Hietzing.

Raum für das, was Sie belastet

Angstzustände, Angststörungen und anhaltende Ängste müssen nicht dauerhaft bestehen bleiben. Auch wenn es sich im Moment vielleicht schwer vorstellbar anfühlt, kann sich Ihr Umgang mit Angst verändern, um wieder mehr Selbstwirksamkeit und Stabilität zu entwickeln.

Schweigepflicht gem. §15 PthG

Als Psychotherapeutin unterliege ich während und nach einer Therapie der uneingeschränkten Schweigepflicht gem. §15 PthG (Psychotherapiegesetz). Sie finden bei mir einen sicheren Raum, um offen über Ihre Ängste und Herausforderungen zu sprechen. 

Ingrid Wiedner, Psychotherapeutin Wien, Mitglied des Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie

Ingrid Wiedner, Psychotherapie Wien, Mitglied des Österreichischen Bundesverband für Psychotherapie

Logo des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie – Mitgliedschaft von Ingrid Wiedner.

Neue Wege aus der Angst

In der psychotherapeutischen Begleitung müssen Sie Ihre Angst nicht rechtfertigen oder herunterspielen. Ihr Erleben wird ernst genommen, auch dann, wenn es für andere vielleicht nicht sichtbar oder nachvollziehbar erscheint. Gemeinsam schaffen wir Verständnis für das, was in Ihnen vorgeht. Zusammenhänge werden klarer. Die Psychotherapie unterstützt Sie dabei, die eigenen Reaktionen besser zu verstehen und wieder mehr innere Sicherheit zu gewinnen.

Angst ist keine Schwäche

Wer Angst erlebt, ist nicht schwach, sondern belastet. Ängste und Angstzustände entwickeln sich aus schwierigen Erfahrungen und inneren Schutzmechanismen heraus, und genau deshalb ist Veränderung möglich.

Angst ist behandelbar

In der Psychotherapie lernen Sie, zu unterscheiden, wann Angst Sie schützt und wann sie beginnt, Ihr Leben zu bestimmen. Angst ist behandelbar: Sie lernen, ihre Muster besser zu verstehen, körperliche Reaktionen zu regulieren und wieder mehr Stabilität im Umgang mit belastenden Situationen zu gewinnen.

Nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Häufige Fragen zur Psychotherapie

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Jeder Mensch kennt Angst. Sie ist eine normale Reaktion auf Belastung, Unsicherheit oder Stress und hat die wichtige Aufgabe, uns zu schützen. Wenn Angst jedoch dauerhaft präsent bleibt, sehr intensiv erlebt wird oder immer mehr Raum im Alltag einnimmt, zeigen sich Angstzustände. Angststörungen können entstehen, wenn Angst, Stress und belastende Erfahrungen über längere Zeit präsent bleiben. Betroffene versuchen, ihre Ängste zu kontrollieren, zu überspielen oder belastende Situationen zu vermeiden. 

Bücher können helfen, Angst besser zu verstehen und neue Perspektiven im Umgang damit zu gewinnen. Hier finden Sie eine Auswahl von Literatur zum Thema Angst und Angststörungen.

Ratgeber

Die Angst vor dem Tod
– Hans Morschitzky, 2021

Bilderbücher

Das mutige Buch
– Moni Port, 2021

Fast wie Freunde
– Mirjam Zels, 2017

Chaos in Bad Berleburg
– Lilli L’Arronge, 2010

Hinweis: Bücher können hilfreich sein und die Therapie begleiten, ersetzen jedoch keine Psychotherapie. 

Finden Sie weitere Literaturempfehlungen auf der Seite über Ingrid Wiedner.

Auch wenn Sie Ihren Alltag bewältigen, kann die innere Belastung hoch sein. Anspannung, Unsicherheit und ständiges Nachdenken bleiben oft unsichtbar. Psychotherapie schafft den Raum, in dem sich das verändern kann. Psychotherapie kann dabei unterstützen, wieder mehr Sicherheit und Freude im Leben zu entwickeln.

Sie müssen Ihre Belastung nicht mit anderen vergleichen. Entscheidend ist: Wie geht es Ihnen? Wenn Sorgen, innere Unruhe oder Anspannung Ihren Alltag beeinflussen, dürfen Sie sich Unterstützung holen. Sie brauchen dafür keine Diagnose und keine Rechtfertigung.

Beim ersten Gespräch in meiner Praxis in 1130 Wien geht es nicht darum, alles zu erzählen. Für die Psychotherapie müssen Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen. Mehr als „Ich weiß es nicht genau“ braucht es am Anfang nicht. Klarheit entsteht im Gespräch. Wir finden gemeinsam Worte für das, was Sie spüren. Allein dieses Ordnen bringt Halt und Stabilität.

Der Gedanke, mit einer fremden Person über sehr persönliche Themen zu sprechen, kann verunsichern. Gerade wenn bereits Angstzustände bestehen, tauchen oft Zweifel auf: Finde ich die richtigen Worte? Kann ich mich überhaupt öffnen? Im ersten Gespräch geht es nicht darum, alles zu erzählen. Es geht nur um eine zentrale Frage: Fühlen Sie sich hier sicher genug, um zu beginnen? Sie bestimmen das Tempo. Alles Weitere entwickelt sich Schritt für Schritt.

Psychotherapie in Wien-Hietzing

Meine Praxis für Psychotherapie befindet sich in Wien-Hietzing. Sobald Sie erkennen, was hinter Ihrer Angst steht und welche Sicherheit sie sucht, können Sie Ihr Leben wieder selbstbestimmt gestalten. Rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir eine Nachricht. Ich melde mich zeitnah bei Ihnen zurück. Das Erstgespräch ist unverbindlich.

24-Stunden-Stornoregelung

Terminvergaben erfolgen nach Vereinbarung. Sollten Sie einen Termin nicht einhalten können, ersuche ich Sie um rechtzeitige Absage, spätestens 24 Stunden vor Sitzungsbeginn. Nicht eingehaltene Termine werden in Rechnung gestellt. Sie können Termine einfach per SMS oder E-Mail absagen.